Dienstag, 8. März 2011

S-21 "eine ganz normale Schule" (!?!)

April 1975. Wenige Tage nach Ihrer Machtergreifung verwandelten die Roten Khmer Pnom Penh in eine Geisterstadt. (innerhalb von drei Tagen) Die Schergen Pol Pots treiben die Einwohner der kambodschanischen Hauptstadt aufs Land, wo sie in einer kommunistischen Urgesellschaft leben sollten. Privatbesitz und Geld wurde abgeschafft, Bibliotheken und Schulen geschlossen. Der Hass Pol Pots richtet sich besonders gegen Intellektuelle und andere "Klassenfeinde", die er systhematisch liquidieren laesst. Oft reichte es, eine Brille zu tragen um in das beruechtigte Foltergefaengnis Toul Sloeng ("S-21") zu geraten. Die uebrigen Kambodschaner muessen zur Zwangsarbeit auf Reisfeldern in in den Strassenbau. Viele verhungern oder sterben an Erschoepfung. Die Zahl der Opfer belaeuft sich auf schaetzungsweise 1,7Millionen Menschen.
Erst im Maerz 1999 legten die letzten Khmer ihre Waffen nieder..nachdem sie sich jahrelang im Dschungel einen Guerillakrieg mit der neuen kommunistischen Regierung lieferten...bzw. nachdem der Bruder Nr. 1 (Pol Pot) im Dschungel starb

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